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Das Krähen.Kind ist zurück!

Sei gegrüßt, wer auch immer du sein magst,

spielt augenblicklich keine große Rolle. Denn du bist da, wo ein Teil von mir ruht,

und fragst dich vielleicht sogar, wie es mir geht.

Du magst dich fragen, wieso ich so lange kein Lebenszeichen von mir gab.

Keine Sorge, mit dieser Frage verweilst du nicht allein.

Auch ich muss mich nun, da die Tasten wieder klappern, fragen, wie es dazu kommen konnte. Dass ich diese so wichtige [?] Ruhestätte meiner Gedanken so verwahrlosen lassen konnte.

Doch nun weiß ich es. { Oh, es ist jedes Mal ein solch herrlicher Moment, wenn man die Schuppen, die einem von den Augen fallen, auf dem Boden aufkommen sieht! }
Ich werde nun versuchen, es dir zu erklären, was schwierig sein wird, weil es ganz bestimmt einer Rechtfertigung gleichen wird- was es jedoch unter keinen Umständen sein soll.
Nun- wenn man vor lauter Frohsinn nur noch rosarotes Gebrabbel aus seinem Munde hervorquellen hört, wenn man keine depressivmorbiden Fluchtgedanken, die man zum Verweilen zwingen könnte, erhaschen kann, dann ist man zum größten Teil froh drüber und zum allerkleinsten Teil wehmütig.

Wehmütig deshalb, weil man eines Abends vor dem Bildschirm hockt, -die Finger sind schon bereit, die Tastatur zu liebkosen- und man erstarrt und einem klar wird, dass es keine Notwendigkeit mehr ist, sein Herzblut in dunkle Gedanken einfließen zu lassen. Und das alles nur, weil mal glücklich ist!
Doch heute habe ich erkannt, - wahrlich, es traf mich wie der Schlag! – dass die Perfektion meiner Worte nicht das Wichtigste ist. Denn ganz gleich, wie sehr ich mich bemühe, es wird immer jemanden geben, der meine Gedanken falsch versteht.
Und so beginnt ein neuer Abschnitt in meinem Tagebuch. Mit Einträgen, die mal mädchenhafter Kauderwelsch sein werden, mal eine Perle der Dichterkunst, mal ein Ausscheidungsguss von geradezu widerwärtigen Emotionen.

Ein Experiment zur Auflehnung gegen die Perfektion!!!

17.9.07 22:01
 


bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Kim (18.9.07 20:29)
So schön zu hören.

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