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Es ist Sommer.

Sonnenschein. Sommersprossen. Sandstrandsehnsucht.

Es ist Sommer, doch in der Schule, so fürchte ich manchmal, ist die schönste Jahreszeit noch lange nicht eingekehrt. Ständig höre ich, wie meine Leute negative Stimmung verbreiten, indem sie über Klassenarbeiten klagen, über die vielen Termine und den Stress.Hab schon lange gelernt, einfach wegzuhören und das ganze Gemeckere nicht an mich rankommen zu lassen. Leute, es ist Sommer! Wacht auf und lacht der Sonne entgegen! Lauft barfuß im warmen Sommerregen. Klettert auf einen Baum, das können nicht nur kleine Kinder.

3.6.08 21:46


Das Krähen.Kind ist zurück!

Sei gegrüßt, wer auch immer du sein magst,

spielt augenblicklich keine große Rolle. Denn du bist da, wo ein Teil von mir ruht,

und fragst dich vielleicht sogar, wie es mir geht.

Du magst dich fragen, wieso ich so lange kein Lebenszeichen von mir gab.

Keine Sorge, mit dieser Frage verweilst du nicht allein.

Auch ich muss mich nun, da die Tasten wieder klappern, fragen, wie es dazu kommen konnte. Dass ich diese so wichtige [?] Ruhestätte meiner Gedanken so verwahrlosen lassen konnte.

Doch nun weiß ich es. { Oh, es ist jedes Mal ein solch herrlicher Moment, wenn man die Schuppen, die einem von den Augen fallen, auf dem Boden aufkommen sieht! }
Ich werde nun versuchen, es dir zu erklären, was schwierig sein wird, weil es ganz bestimmt einer Rechtfertigung gleichen wird- was es jedoch unter keinen Umständen sein soll.
Nun- wenn man vor lauter Frohsinn nur noch rosarotes Gebrabbel aus seinem Munde hervorquellen hört, wenn man keine depressivmorbiden Fluchtgedanken, die man zum Verweilen zwingen könnte, erhaschen kann, dann ist man zum größten Teil froh drüber und zum allerkleinsten Teil wehmütig.

Wehmütig deshalb, weil man eines Abends vor dem Bildschirm hockt, -die Finger sind schon bereit, die Tastatur zu liebkosen- und man erstarrt und einem klar wird, dass es keine Notwendigkeit mehr ist, sein Herzblut in dunkle Gedanken einfließen zu lassen. Und das alles nur, weil mal glücklich ist!
Doch heute habe ich erkannt, - wahrlich, es traf mich wie der Schlag! – dass die Perfektion meiner Worte nicht das Wichtigste ist. Denn ganz gleich, wie sehr ich mich bemühe, es wird immer jemanden geben, der meine Gedanken falsch versteht.
Und so beginnt ein neuer Abschnitt in meinem Tagebuch. Mit Einträgen, die mal mädchenhafter Kauderwelsch sein werden, mal eine Perle der Dichterkunst, mal ein Ausscheidungsguss von geradezu widerwärtigen Emotionen.

Ein Experiment zur Auflehnung gegen die Perfektion!!!

17.9.07 22:01


antworte doch.

was nützt die liebe

in gedanken? 

28.6.07 21:41


 ich liebe dich.

31.5.07 12:15


bury me! bury me!

[mood] enttäuscht. [music] 30 seconds to mars

Richtig vertraut unterhalten haben wir uns Silvester vor einem jahr. Gewundert haben wir uns, dass das noch so gut geht, nach all dem, was wir durchgemacht haben, zusammen. Wir sehen uns so gut wie jeden Tag.

Und jetzt sagst du nicht mal mehr hallo, und auf die idee, zu fragen, wie es mir geht und wieso ich so lange weg war, kommst du schon gar nicht.

ich fürchte, das ist zu viel verlangt von so einem coolen typen wie dir, hab ich recht?

28.3.07 19:44


sommerduft auf asphalt.

[mood] betterthanyesterday. [music] werle & stankovski

wir fahren nach hause und hören musik, die so wohl tut, dass man sich vor dem schlafengehen mit ihr zudecken möchte. der bass wummert sanft, streicht über den ans fenster gelehnten rücken und flüstert kichernd melodien von kommenden sonnentagen in die ohren.

da bemerkt man ganz plötzlich, dass sich zwischen diese vorfreude der geruch von vergangenen abenden im sommer schleicht, vorsichtig,

weben die sinneswahrnehmungen ein muster aus erinnerung und hoffnung und mir wird bewusst, dass ich heute nacht gut einschlafen werde in dem vertrauen darauf, dass altes wieder kommen und alles irgendwie gut wird,

egal, wie viel sich verändert hat.

 

27.3.07 23:15


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